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Herzlich Willkommen

Die „Deutsche Gesellschaft für psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe“ (DGPFG) hat das Ziel,
die Bedeutung der Psychosomatik in Versorgung, Forschung und Lehre zu stärken.
Wir laden Sie herzlich ein, sich gemeinsam mit uns ein Bild der gynäkologischen Psychosomatik zu machen.
  

Rückblick zur 45. Jahrestagung

45. Jahrestagung der DGPFG vom 26.-28.02.2016 in Hamburg – Ein voller Erfolg!

Mit der „Wundertüte Elternschaft“ befassten sich auf unserer 45. Jahrestagung ungefähr 450 TeilnehmerInnen, welche ein breites Berufsspektrum repräsentierten. Über 60 Aktive gestalteten  das für 2 Tage extrem ambitionierte und breite Angebot. Neben Hauptvorträgen, Workshops und Gruppen wurden diesmal 5 Symposien angeboten, welche sich mit einem Oberthema im Rahmen von 4 Einzelworkshops auseinandersetzten.
Auf dem Gesellschaftsabend im „Parlament“ rockten 160 Teilnehmer die Bude. Selbst am Sonntag trafen sich über 50 TeilnehmerInnen im Abaton, um nach der Vorstellung der Films „Meine Narbe“ zum Kaiserschnitt zu diskutieren.
Der Kongress bewegte und brachte viel in Bewegung, so dass man es auch im leicht unterkühlten Hörsaal letztlich gut aushalten konnte. Letztlich konnte sich bei der Fülle des Angebotes jeder seinen Kongress zusammenstellen. Erwartungsgemäß gab es aber auch Kritik in Bezug auf die Qual der Wahl.
Finanziell und inhaltlich befinden wir uns noch im Prozess der Aufarbeitung und werden sicher noch einmal abschließend zu diesem  gelungenen und gut besuchten Kongress berichten.
Auf der Kongress-Homepage haben wir viel zum Nachlesen und Nachsehen eingestellt, so dass man hier sowohl Verpasstes als auch Erlebtes noch einmal nachvollziehen kann.
Nach wie vor sind wir offen und dankbar für Rückmeldungen.

Mit Dank an alle Beteiligten, vor allem aber an alle Aktiven und das tolle Vorbereitungsteam in Hamburg,


W. Lütje


Aktuelles

Literatur-Service für unsere Mitglieder
Seit November 2015 helfen wir Ihnen beim Lesen:
Prof. Dr. Matthias David (Beirat für Wissenschaftsförderung) und PD Dr. Martina Rauchfuß sichten die relevanten nationalen und internationalen Zeitschriften und empfehlen lesenswerte Artikel mit frauenheilkundlich-psychosomatischen Themen. Um dieses Angebot nutzen zu können, loggen Sie sich bitte in den Mitgliederbereich ein. Es lohnt sich!

Artikel des Monats – vorgestellt von Prof. Dr. M. David

Smarandache A et al. Predictors of a negative labour and birth experience based on a national survey of Canadian women. BMC Pregnancy and Childbirth (2016) 16:114 DOI 10.1186/s12884-016-0903-2

Die vorliegende Studie basiert auf Telefoninterviews, wobei mit den meisten Studienteilnehmerinnen 5 bis  9 Monate postpartum gesprochen wurde. Es wurden 300 Fragen rund um den Zeitraum Schwangerschaft, Geburt und Postpartalperiode beantwortet.  Eine negative Geburtserfahrung hat deutlichen Einfluss auf das Wohlbefinden und weitere Entscheidungen der Mutter im Hinblick auf nachfolgende Schwangerschaften. Von den 6421 befragten kanadischen Frauen berichteten 9,3 % über negative Geburtserfahrungen. Faktoren mit signifikant negativem Einfluss waren höheres Lebensalter, Gewalterfahrung in den zwei Jahren vor der Entbindung, selbst eingeschätzter schlechter Gesundheitsstatus, ungewollte Schwangerschaft, Entbindung per Kaiserschnitt, Verlegung des Kindes in eine Kinderklinik bzw.  eine neonatologische Intensivstation und die Teilnahme an einem Geburtsvorbereitungskurs.

Eine negative Geburtserfahrung kann sich, so zeigen andere Studien, die in der Arbeit zitiert werden, auf die Gesundheit der betroffenen Frau und die Entwicklung ihrer Kinder ungünstig auswirken. Frauen mit negativen Geburtserfahrungen wiesen ein längeres Intervall bis zur nächsten Schwangerschaft bzw. Geburt gegenüber Frauen mit positiver Geburtserfahrung auf.

Die Ergebnisse der hier dargestellten Studie sind wichtig für die Erstellung von Empfehlungen für Präventions- und Interventionsprogramme rund um die Schwangerschaft – dies gilt u. a. angesichts der steigenden Schwangerschaftsrate (auch in Kanada).

Die Risikofaktoren sind identifiziert. Die Autoren meinen, dass nun die Fragen, wie und warum diese die Geburtserfahrung negativ beeinflussen, zu beantworten sind. Dafür sind nach Meinung der kanadischen Autorenteams aus Toronto vor allem qualitative Methoden (ausführliche leitfadengestützte Interviews mit den Müttern) gut geeignet.

Weitere aktuelle Literaturhinweise finden Sie im Mitglieder-Bereich.

Stellungnahme von AKF und DGPFG zur fragwürdigen Renaissance der Hormontherapie
Die vielen Äußerungen in den frauenärztlichen Medien, die eine "Renaissance der Hormontherapie" begrüßen, haben uns zu einer kritischen Reaktion veranlasst.
Wir fordern: Evidenzbasierte Indikationsstellung statt Medikalisierung.
Diese Stellungnahme wurde direkt an die DGGG und den BVF versandt verbunden mit dem Wunsch, sie im nächsten FRAUENARZT zu publizieren, damit auch eine andere Sicht der Dinge in die öffentliche Diskussion gelangt. 
Stellungnahme zum Download


Stellungnahme der DGPFG zur geplanten Änderung des Screenings auf Gebärmutterhals-Krebs:
Intensive frauenärztliche Beratung muss gewährleistet sein

Der DGPFG wurde als zuständiger Fachgesellschaft die Gelegenheit gegeben, eine Stellungnahme zur geplanten Änderung der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie (KFE-RL) abzugegen. Dabei geht es darum, dass das bisherige jährliche Zervixkarzinom-Screening mithilfe eines Zell-Abstrichs vom Muttermund (bekannt als "Pap-Abstrich") ersetzt werden kann durch einen Abstrich auf HPV-Viren, der nur alle fünf Jahre erfolgen soll. Frauen über 30 müssen sich, wenn die Änderung umgesetzt wird, entscheiden für eine der beiden Möglichkeiten. Allerdings lässt sich derzeit wissenschaftlich nicht belegen, welche der Alternativen "sicherer / besser" ist, und welche Auswirkungen die Wahl-Möglichkeit und die damit evtl. verbundenen Konsequenzen auf die betroffenen Frauen hat. Deshalb fordert die DGPFG:

"Diese Beratung muss sowohl vom zeitlichen als auch honorarmäßigen Aufwand her angemessen gewährleistet sein".

Die ausführliche Stellungnahme wurde von Dr. Dorothea Schuster/Dresden verfasst, im Vorstand und Beirat am 28.5.2016 diskutiert und gemeinsam verabschiedet.

Stellungnahme zum Download

2. Frauengesundheitskonferenz am 19. April 2016 in Köln
veranstaltet von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG):
"Im Fokus: Psychische Gesundheit von Frauen".
"Gesellschaftlicher Wandel, steigende persönliche und gesellschaftliche Anspruchshaltungen sowie zunehmend komplexere Rollenbilder einer als "modern" geltenden Frau können immer häufiger zu (Stress-)Belastungen und in der Folge auch zu psychischen Erkrankungen führen". Die DGPFG hat sich an der Vorbereitung der Tagung beteiligt, DGPFG-Mitglieder gehören zu den Referentinnen.
Alle sind eingeladen, "sich in die Weiterentwicklung frauengerechter Angebote zur Gesundheitsförderung einzubringen!"
Einzelheiten s. Flyer

European Consensus Statement - Chronic pelvic pain in women
Erfreulicherweise ist nunmehr, nach längerer Vorbereitungszeit, die elektronische Version des von Frau Siedentopf federführend verfassten Artikels zum Thema „Chronischer Unterbauchschmerz“ im ISPOG-Journal erschienen.
Artikel zum Download


Neues Curriculum der DGPFG: Sexualmedizinische Kompetenz
Fast zwei Drittel aller Frauen äußern in der gynäkologischen Sprechstunde, aber auch in der Klinik Fragen und Probleme im Zusammenhang mit der Sexualität, oder sie erwarten eine Thematisierung von Sexualität durch den Arzt/ die Ärztin. Oft sehen sich Frauenärztinnen und Frauenärzte nicht ausreichend vorbereitet, eine sexual-medizinische Beratung durchzuführen. Um diese Lücke zu schließen, bietet die DGPFG ein sexualmedizinisches Curriculum an zwei Wochenenden in München mit insgesamt 40 Unterrichtseinheiten an, Der erste Kurs ist gestartet, das Angebot soll jährlich wiederholt werden. Der Kurs richtet sich vor allem an Ärzte in Weiterbildung zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, GynäkologInnen in Praxis und Klinik, aber auch an Ärzte aller Fachrichtungen, die sich schwerpunktmäßig kommunikative Kompetenz in Bezug auf Diagnostik und Therapie weiblicher Sexualstörungen aneignen möchten.
Weitere Informationen zum Download

Pille danach: WAS ZÄHLT, IST DIE ZEIT!
Wenn die Pille danach ohne Rezept in der Apotheke erhältlich ist, spielt die Kompetenz der Frau eine noch größere Rolle. Die DGPFG setzt auf die Eigenverantwortung der Frau und tritt für eine umfangreiche Beratung ein.
Pressemitteilung zum Download

„Social freezing“ - ein familienpolitisches Desaster und medizinisch nicht akzeptabel!
Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) warnt vor einer unüberlegten Zustimmung zu einer „arbeitgeberfreundlichen“ Familienplanung, die das Selbstbestimmungsrecht von Frauen aushöhlt.
Text der Pressemeldung der DGPFG zum Download

Psychosomatisches Gespräch entscheidend für die Behandlung bei chronischem Unterbauchschmerz
Prof. H. Kentenich und PD F. Siedentopf haben im FRAUENARZT einen aktuellen Artikel veröffentlicht zum Umgang mit dieser  Symptomatik, die Frauen und auch ihre ÄrztInnen oft sehr belastet. "Nur die Zusammenschau biologischer, psychischer und sozialer Faktoren hilft weiter." 
Artikel zum Download

Psychosomatische Frauenheilkunde - Standardwerk für alle Berufsgruppen
Der Leitfaden "Psychosomatische Frauenheilkunde", erschienen 2012, wurde erneut sehr positiv besprochen. Das freut uns besonders, da nicht nur die Herausgeberinnen sondern auch die Mehrzahl der Autoren und Autorinnen zum Kreis der DGPFG gehören. Wichtig der Hinweis: Der Blick in dieses umfangreiche Nachschlagwerk lohnt sich für alle Professionen, die sich mit Frauenheilkunde beschäftigen, es ist kein rein ärztliches Fachbuch.
Buchbesprechung zum Download

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